A Review After the First Month
Wir haben die Kälteketten-Beratung von Easttexaseggland für unser neues Eiprodukt-Lager in Anspruch genommen. Nach dem ersten Monat lässt sich schon eine klare Tendenz ablesen: Die Umstellung auf die automatisierte Temperaturführung hat die Ausfallrate bei Kühlaggregaten deutlich gesenkt. Vorher hatten wir pro Woche mindestens zwei manuelle Eingriffe, jetzt läuft das System durchgehend stabil.
Besonders geholfen hat die konkrete Risikoanalyse für unsere Lieferkette. Der Berater hat gemeinsam mit unserem Team die Schnittstellen zwischen Zwischenlager und Verladerampe durchgesehen. Dabei kamen zwei Stellen ans Licht, an denen die Kühlkette bei hohen Außentemperaturen regelmäßig unterbrochen wurde – das hatten wir in den internen Audits übersehen. Die vorgeschlagenen Pufferlösungen waren pragmatisch und ließen sich ohne große Umbauten umsetzen.
Was die ISO-22000-Konformität angeht, haben wir die Dokumentation der kritischen Lenkungspunkte neu strukturiert. Der Leitfaden von Easttexaseggland hat uns geholfen, die HACCP-Pläne mit den LFGB-Vorgaben zur Chargenrückverfolgung zu verknüpfen. Der Aufwand für die erste interne Überprüfung war geringer als befürchtet, weil die Vorlagen direkt auf unsere Prozesse zugeschnitten waren.
- Stabilere Kühlaggregat-Laufzeiten, weniger manuelle Eingriffe
- Zwei unentdeckte Bruchstellen in der Kühlkette identifiziert
- HACCP-Dokumentation an LFGB-Chargenverfolgung angepasst
- Pufferlösungen ohne größere Investitionen umsetzbar
Der erste Monat hat gezeigt, dass die Kombination aus technischer Analyse und regulatorischer Begleitung funktioniert. Wir planen, die Zusammenarbeit auf die Futtermittel-Logistik auszuweiten, weil dort ähnliche Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit bestehen.
„Die Risikoanalyse hat uns zwei kritische Punkte aufgezeigt, die wir intern übersehen hatten. Die Umsetzung war direkt praktikabel.“ – Hartmut Scharf-Brunner, Leiter Qualitätsmanagement